IAKSA
Geschichte des Weltverbandes der AmateurkickboxerKickboxen als der moderne Kontaktkampfsport unserer Zeit hat seinen Ursprung einerseits in ostasiatischen Kampfkünsten wie insbesondere Karate, Tae Kwon Do und Kung Fu, sowie dem Boxen und Savate. Die ersten sportlichen Wettkämpfe mit realistischem Kontakt, der durch neuentwickelte Schutzausrüstungen ermöglicht wurde, fanden 1974 in den USA unter der Bezeichnung „All Style Kontakt Karate" statt.
Der rasante Aufschwung dieser jungen Sportart hatte zur Folge, dass mehrere Verbände unterschiedliche sportpolitische Ziele verfolgten, bei denen jedoch kommerzielle Aspekte im Vordergrund Standen.
1987 wurde die International Amateur Kickboxing Sport Association - IAKSA- von verantwortungsbewussten Funktionären aus der Taufe gehoben. Der neue Verband hat die weltweite Organisation des Amateurkickboxen, die Anerkennung seiner Mitgliedsverbände durch die nationalen Sportbehörden und die Anerkennung der IAKSA durch die GAISF (General Association of International Sports Federations) und in Folge durch das IOC (International Olympic Comitee) zum Ziel.
Die IAKSA garantiert ihren Mitgliedsverbänden einen hohen Standard durch die Einhaltung von verbindlichen Prinzipien:
Für jede Nation anerkennt die IAKSA nur einen Mitgliedsverband und garantiert diesem volle Loyalität.
Die IAKSA ist ein demokratischer Verband mit gleichen Rechte und Pflichten für die Mitglieder. Die Mitgliedschaft beruht auf gegenseitiger Freundschaft, Respekt und Toleranz.
Die kontinuierlich durchgeführten Weltmeisterschaften werden vom Weltverband organisiert.
Der Weltverband garantiert eine umfassende Schiedsrichterausbildung und -Evaluierung.
Die konstituierende Generalversammlung fand vom 4. - 6. März in Kopenhagen / Dänemark statt.
Die IAKSA veranstaltete seit ihrer Gründung erfolgreich 6 Europameisterschaften (1988 Karlsruhe/Deutschland, 1990 Birmingham/Großbritannien, 1992 Hamburg/Deutschland, 1994 Rimini/Italien, 1996 Graz/Österreich, 1998 Istanbul/Türkei) und 7 Weltmeisterschaften (1989 Graz/Österreich, 1991 Berlin/Deutschland, 1993 Odense/Dänemark, 1995 Hull/Kanada, 1997 Birmingham/Großbritannien, 1999 Madrid/Spanien, 2000 Dublin/Irland).
Die Weltmeisterschaften für die nächsten Jahre wurden vom Exekutivkomitee an attraktive Austragungsorte vergeben:
2001 Klagenfurt/Österreich
2002 Orlando/USA